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Rückblick Cotton Club und Live Recording

Posted 11 Dez 2007 in News

Schuderhaft erkältet trafen der Ädeler und Chrigu mit Dänu und Steff in Gerlafingen ein – eigentlich ganz vernünftige Bedingungen für eine CD aufzunehmen. Trotzdem, der Abend war ein ganz tolles Erlebnis und hat dem Publikum und auch uns extremen Spass gemacht. Anstatt noch viel zu schreiben gibts an dieser Stelle das Interview von Lea (Solothurner Zeitung):

Pro Eintritt gabs eine Gratis-CD

Gerlafingen Die Band Ghörsturz trat im Cotton Club auf.
Von sanften Tönen bis zum kräftig hämmernden Beat liegt bei «Ghörsturz» alles drin. Vor einem kleinen Publikum heizte die Berner Band im Cotton Club mit Coversongs ein und produzierte eine Live-CD, die den Konzertbesuchern demnächst gratis nach Hause geliefert wird.

«Hast du dich bereits auf der Versandliste eingetragen?» Ein häufiger Satz am Samstagabend im Cotton Club. In einem vorerst einmaligen Projekt nahmen die vier Musiker Adrian Grob, Daniel Bruhin, Stephan Koller und Christoph Knuchel dort ihr Konzert auf, brennen einen Teil davon auf CDs und schicken diese anschliessend jedem Konzertbesucher gratis nach Hause. «Wir nehmen diese CD auf, damit wir sie nachher zu Demo-Zwecken verwenden können und weil wir jenen, die unsere Musik mögen, etwas bieten möchten», erklärte Drummer Christoph Knuchel. In den Verkauf kommt die CD nicht, sie kann aber über die Homepage von «Ghörsturz» bestellt werden.

Low-Budget-Version

Dass dieses CD-Projekt ausgerechnet in Gerlafingen über die Bühne geht, sei in erster Linie den Räumlichkeiten zu verdanken. «Wir haben vor einem Jahr bereits einmal hier gespielt und wussten, dass die Bedingungen zum Aufnehmen günstig sind», erklärt Leadsänger und Gitarrist Adrian Grob. Durch den kleinen Raum und die vielen aufgehängten Tücher halle es kaum. «Optimal, um eine CD mit lautem Rock aufzunehmen», sagt Grob schmunzelnd. Finanziell lohne sich die Produktion und portofreie Lieferung der Scheibe allerdings nicht. Zwar wurde ein Eintritt von zehn Franken verlangt, und der aufgenommene Sound wird anschliessend auch nicht im Studio bearbeitet, «aber wir zahlen sicher drauf», so Knuchel. «Es ist eine Low-Budget-Version mit einer kleinen Auflage von vielleicht 200 bis 300 Stück, bei der die einzelne CD wohl etwa fünf Franken kostet.»

Keine eigentliche Coverband

«Mit der CD möchten wir aber auch unseren Bekanntheitsgrad erweitern und unser bisheriges Schaffen festhalten», erläuterte Knuchel. «Wir haben bis jetzt viele Stücke gecovert und möchten nun vermehrt eigene Songs spielen.» Trotz der ausschliesslich gecoverten Songs am Konzert bezeichnen sich «Ghörsturz» nicht als typische Coverband. «Wir spielen viele unbekannte Songs und jene, die ein bisschen bekannter sind, spielen wir in unserem eigenen Stil», betont Adrian Grob und ergänzt: «Das macht das Ganze erst interessant.»

Ob Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughn oder Lynyrd Skynyrd: Im Blut liegt den Bernern vor allem der Rock aus den Sechzigern, Siebzigern und Achtzigern. Aber auch Blues ist im Programm vertreten. Eine wichtige Rolle spiele zudem das amerikanische Jam-Feeling. «Wir jammen sehr viel und wollen das auch auf der CD festhalten», unterstreicht Knuchel. Auch Alexander Wynne, Inhaber des Cotton Clubs, ist von der Band überzeugt. «Ich verfolge sie schon eine Weile, sie kommen gut an», erzählte er. Jedes Wochenende bietet er Bands in seinem Club die Möglichkeit aufzutreten, sozusagen als Sprungbrett für Nachwuchsbands.

Tatsächlich überzeugte «Ghörsturz» und sorgte – trotz geringem Besucheraufmarsch – für Stimmung. Gitarrist Daniel Bruhin etwa verliess zeitweise sogar die Bühne und spielte im Publikum weiter. «Ich kannte die Band bisher nicht, habe mich aber auf der CD-Versandliste bereits eingetragen», erzählt Konzertbesucher Urs Tauss aus Gerlafingen. Rund einen Monat müssen sich die CD-Anwärter gedulden, dann wird die Platte «Ghörsturz Live @ Cotton Club» geliefert. Das Hochglanz-Booklet sei bereits vorbereitet, es gehe aber noch um die Auswahl der Stücke, die auf der CD landen sollen.

(Solothurner Zeitung, Montag, 10.12.2007, Lea Reimann)

Rückblick Chamäleon Bar

Posted 30 Okt 2007 in News

Die Grill-Saison ist noch lange nicht zu Ende – nein – sie hat erst so richtig begonnen. Söpplis Grill hinter der Chamäleon Bar bescherte uns die besten Hamburger und das Ross-Entrecote kann an dieser Stelle in Kürze gar nicht beschrieben werden. Es gibt eben noch Veranstalter die sich rührend um Bands bemühen und in Uettligen ist dies noch Brauch. So spielten auch wir locker und entspannt und erfreuten uns immer wieder an den hübschen Girls (welche aber von jeweils mindestens einem Typen strengstens bewacht wurden). Und für Ädu war’s zudem noch eine  Reise in die Vergangenheit, durfte er doch am Stammtisch des FC Goldstern sitzen und von der Waldruhe träumen, wo er zusammen mit andern Unentwegten in der ersten Juniorenmannschaft mitgespielt hat (…und gegen Münsingen zu Hause 0:24 verloren hat…). Ah ja- der Gig wurde DVD-mässig aufgezeichnet und wird in der Chamäleon Bar von Zeit zu Zeit gespielt…

Abschied von Ürsu

Posted 22 Sep 2007 in News

Unser Mischer – der Uersu – hat sich von uns verabschiedet. An dieser Stelle dankt Ghörsturz dem Uersu für seinen Einsatz, die vielen Fötelis, den guten Sound und der Freundschaft!

Da wir auch in Zukunft hohen Wert auf einen qualitativ hochstehenden Sound legen, suchen wir nun einen neuen Mischer…

Rückblick Openair Solothurn

Posted 09 Sep 2007 in News

Vor dem Rückblick zum Openair Solothurn hier noch ein kleiner Nachtrag:

Nachtrag – Betriebsanlass “Die Mobiliar”

Das mit dem Gurten nehmen wir aber hantli zurück! Schliesslich durften wir, wenn auch nicht am grossen Festival, doch auch auf unserem Hausberg ein Rockgewitter veranstalten. Bern zuckte im Ghörsturz-Takt wie allenthalben bei den Hosen, Ärzten und Co. Uns würde es überhaupt nicht erstaunen, wenn wir für die Gurtenfestival-Ausgabe 2008 eine Einladung erhalten ;-) . (Und einen Vorteil gegenüber den Festivalbands hatten wir: Unsere Bühne war direkt auf die Bundeshauptstadt gerichtet und während des ganzen Abends konnten auf Tschäppäts Vermächtnis blicken!

Und noch ein Nachtrag – Betriebsanlass “BAFU”

Die besten Luftgitarrenspieler der Schweiz findet ihr im übrigen im Bundesamt für Umwelt!

Openair Solothurn

Gerade vom Glück gesegnet waren die Tausende von Pfadern nicht gerade – auch das Gelände des 100-Jahre-Pfadi-Festes wurde durch die sintflutartigen Regenfälle arg in Mitleidenschaft gezogen. Wir liessen die Jungs aber nicht im Dreck stehen sondern lösten mit staubtrockenem Rock doch dem einen oder anderen Fieselschweifer ein Sünneli-Gesicht aus. Bis es allerdings soweit war mussten wir doch noch wieder mal den Pfadigroove von Null auf spüren. Ein Marshall wollte z.B. nicht so wie wir (für einmal war es nicht mal einer der unseren). Der Slash aus Solothurn hatte aber per Zufall irgend wo noch eine Boxe stehen und nach Ach und Krach gings dann wirklich. Nach 45 Minuten waren wir ziemlich ausgepowert (und mussten feststellen dass wir, obwohl auf der Newcomerbühne angesagt, doch schon etwas ältere Semester sind). Item – die Jungs und Maderls in Solothurn machten mit und hatten Spass und wir auch und quasi als Dessert wechselten wir noch nach Köniz und rockten im Rittersaal um die 2,5 Stunden an Mike’s Geburtstag – so sind wir nun mal…

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